Rotviolettes Pictogramm Recht der Holländer

Die Zeitfenster zum Thema:
Das Recht der Holländer

Die Kolonisten brachten nicht nur Ihr wasserbauliches Wissen mit, sie lebten auch nach anderen Regeln. Im Mittelalter war das Recht nicht zentral geregelt. Maße, Gesetze, Gepflogenheiten wichen voneinader ab. Die Kolonisten, die ins Land geholt worden waren, um aus der unwirtlichern Sumpflandschaft fruchtbares Ackerland zu machen, waren nun freie Bauern auf eigenem Land. Das Zusammenleben dieser holländisch geprägten Gesellschaft wurde grundlegend bestimmt durch das Deichgesetz.

Das Foto zeigt die Fachwerkhäuser in der Jorker Bürgerei.Die Landesstube in der Jorker Bürgerei ist heute Sitz der Gemeinde-Bücherei. In den Zeiten der Landesgaeinde Altes Land tagten hier das Gräfengericht.


Kein Land ohne Deich, kein Deich ohne Land.

Jedem Hof war ein Abschnitt des Deiches zugeordnet. Dies Deichabschnitt nannte man Kabel. Ein Hof musste wirtschaftlich stark bleiben, um diese Pflicht erfüllen zu können.Aus diesem Zwang heraus, war das Erbrecht in den holler'schen Gebieten ebenfalls anders. Es wurde nicht geteilt. Der Jüngste erbte. Auch Frauen durften erben. Und weil Sie in Lage sein mussten zu wirtschaften, wurden sie ausgebildet.
Die Landesgemeinde Altes Land verwaltete sich selbst. Mit ersten demokratischen Strukturen und gewählten Gräfen.
Und das bereits im Mittelalter.


An fast allen der Zeitfenster des Hollerweges überschneiden sich Themen. Sie sind trotzdem immer nur einem Thema zugeordnet. Das Thema, was an dieser Stelle lebendiger erkennbar wird, als anderswo.

Zeitfenster zum Thema Recht der Holländer:

Das Schilling'sche Brack



Weitere Zeitfenster zum Rechtswesen der Holländer sind in Arbeit:

• Die Landesstube